169Zusammengefasster Lagebericht Konzernabschluss Corporate-Governance-Bericht Aufsichtsrat und Vorstand Tabellen und Erläuterungen Bereinigter Konzernüberschuss Ergebnisgröße nach Zinsen, Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sowie Minderheitsanteilen, die um außergewöhnliche Effekte bereinigt ist. Zu den Bereinigungen zählen ­ neben den Effekten aus der Marktbewertung von Derivaten ­ Buch- gewinne und -verluste aus Desinvestitionen, Restrukturierungs- aufwendungen und sonstige nicht operative Aufwendungen und Erträge mit einmaligem beziehungsweise seltenem Charakter (nach Steuern und Minderheitsanteilen). Darüber hinaus werden außergewöhnliche Steuereffekte und das Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten beim bereinigten Konzernüberschuss nicht berücksichtigt. Beta-Faktor Maß für das relative Risiko einer einzelnen Aktie im Vergleich zum Gesamtmarkt (Beta größer eins = höheres Risiko, Beta kleiner eins = niedrigeres Risiko). Capital Employed Das Capital Employed spiegelt das im Konzern gebundene und zu verzinsende Kapital wider. Bei der Ermittlung wird das unverzinslich zur Verfügung stehende Kapital vom betrieblich gebundenen Anlage- und Umlaufvermögen der Geschäftsfelder abgezogen. Hierbei werden die übrigen Beteiligungen nicht zu Marktwerten, sondern zu ihren Anschaffungskosten angesetzt. Commercial Paper (CP) Kurzfristige Schuldverschreibungen von Unternehmen und Kreditinstituten. CP werden im Regelfall auf abgezinster Basis emittiert. Die Rückzahlung erfolgt dann zum Nennbetrag. Contractual Trust Agreement (CTA) Treuhandmodell für die Finanzierung von Pensionsrückstel- lungen. Im Rahmen des CTA überträgt das Unternehmen sicherungshalber für die Erfüllung seiner Pensionsverpflich- tungen Vermögen auf einen unabhängigen und rechtlich selbstständigen Treuhänder. Credit Default Swap (CDS) Finanzinstrument zur Absicherung von Ausfallrisiken bei Krediten, Anleihen oder Schuldnernamen. Debt Factor Verhältnis von wirtschaftlicher Netto-Verschuldung zu Adjusted EBITDA. Der Debt Factor dient als Steuerungsgröße für die Kapitalstruktur. Debt-Issuance-Programm Vertraglicher Rahmen und Musterdokumentation für die Begebung von Anleihen im In- und Ausland. Finanzglossar Adjusted EBIT Wichtigste interne Ergebniskennzahl und Indikator für die nachhaltige Ertragskraft unserer Geschäfte. Das Adjusted EBIT (Earnings before Interest and Taxes) ist ein bereinigtes Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten vor Finanzergebnis und Steuern. Bereinigt werden im Wesentlichen solche Auf- wendungen und Erträge, die einmaligen beziehungsweise seltenen Charakter haben (vergleiche neutrales Ergebnis). Adjusted EBITDA Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amorti- zation ­ entspricht dem Adjusted EBIT vor Abschreibungen beziehungsweise Amortisation. ADR Abkürzung für: American Depositary Receipts. ADR werden von US­amerikanischen Banken ausgestellt und sind handel- bare Aktienzertifikate über nicht-amerikanische Aktien. ADR erleichtern nicht-amerikanischen Unternehmen den Zugang zu US-Investoren. Aktiensplit Bei einem Aktiensplit werden die Aktien eines Unternehmens in einem vorgegebenen Verhältnis geteilt. Der Anteil eines einzelnen Aktionärs an dem Unternehmen bleibt unverändert, verteilt sich jedoch auf eine entsprechend höhere Anzahl an Aktien. Ein Aktiensplit dient vor allem der optischen Verbilli- gung der einzelnen Aktie. Anleihe Inhaberschuldverschreibung, die das Recht auf Rückzahlung des Nennwertes zuzüglich einer Verzinsung verbrieft. Anlei- hen werden von der ,,öffentlichen Hand", von Kreditinstituten oder Unternehmen begeben und über Banken verkauft. Sie dienen dem Emittenten zur mittel- und langfristigen Finan- zierung durch Fremdkapital. At-equity-Bilanzierung Verfahren zur Berücksichtigung von Beteiligungsgesellschaf- ten, die nicht auf Basis einer Vollkonsolidierung mit allen Aktiva und Passiva in den Konzernabschluss einbezogen werden. Hierbei wird der Beteiligungsbuchwert um die Ent- wicklung des anteiligen Eigenkapitals der Beteiligung fort- geschrieben. Diese Veränderung geht in die Gewinn- und Ver- lustrechnung der Eigentümergesellschaft ein.
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